• 27. März 2017
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Letzte Woche ging eine weitere Woche mit vielen Meisterschaftsspielen zu Ende. Der Saisonabschluss rückt so nach und nach immer näher.

Damen NLB, Bern – Nugerol-Le Landeron
Im letzten Spiel dieser Saison in der Nationalliga empfingen unsere Damen die Equipe von Le Landeron in der Hauptstadt. Die Spiele waren wie so oft in dieser Saison an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Einen eigentlich guten Abend erwischte Daria Lehmann welche mit Sandra Rapoule (B12, Elo B14) die beste Spielerin der Liga glatt in 3 Sätzen bezwingen konnte. Neben dem Sieg gegen das Ausnahme-Talent Nina Tullii (C7), musste sie sich aber etwas überraschend Emmanuelle Porta (C6) im Entscheidungssatz mit 9:11 geschlagen geben. Schade! Maja machte es punkto Porta besser und gewann das Spiel souverän in 4 Sätzen. Dafür stand sie gegen Sandra und Nina leider auf verlorenem Posten. Im Gemeinsamen Doppel zusammen mit Maja standen den Betreuern wahrlich die Haare zu Berge. Die ersten 3 Sätze waren äusserst knapp. Mit 12:10 / 11:13 und 14:12 lagen die Berner Damen mit 2:1 in Führung. Danach riss der Faden und der Sieg ging in Satz 5 noch an Le Landeron. Top-Scorerin Jessica lag gegen Sandra nach 2 tollen Sätzen mit 2:0 vorne. Danach legte die Routinierte Spieler zu und rang Jessica knäpper als knapp mit 9:11 im Entscheidungssatz nieder… Jessica war danach etwas von der Rolle und unterlag auch überraschend Nina in 4 Sätzen. Im letzten Einzel und nach der Doppelpause fand sie nochmals zurück ins Spiel und gewann gegen Emmanuelle knapp in 5 Sätzen.

Knapp, knapp, knapp…. Dieses Adjektiv beschreibt die Partie ziemlich gut. 3 von 4 Fünf-Sätzer gingen an die Gäste aus Neuenburg. Mit der knappen Niederlage war es den Bernerinnen nicht mehr möglich, den 1. Platz in der Tabelle zu holen. Nach dem letzten Wochenende weiss man nun, dass sogar ein Unentschieden zum Gruppensieg gereicht hätte. Burgdorf unterlag nämlich überraschend deutlich mit 2:8 gegen Thun. Dank dem besseren Verhältnis, wäre Bern auf dem 1. Platz gelandet und hätte um den NLB-Meister spielen können. Hätte, hätte, Fahrradkette. Unsere Damen können nach der erste Saison wahrlich stolz auf ihre Leistung sein. Nach dem Aufstieg direkt um den Gruppensieg zu spielen, damit hat wohl niemand gerechnet. Top-Scorerin der Mannschaft war mit Abstand Jessica welche 82.14% der Spiele gewann. Gefolgt von Daria (65.22%) und Maja (40%). Die „Ersatzspielerinnen“ Marianne, Regula, Sandra und Ruth machten einen tollen Job und verlangten ihren Gegnerinnen in den Spielen alles ab. Marianne gewann sogar gegen die damals mehr als doppelt so hoch klassierte Céline Calvino (C7). Nächste Saison wird die NLB Gruppe 1 noch ein bisschen „Berniger“, Münsingen steigt aus der NLA ab und Grône aus unserer Gruppe ab. Man darf gespannt sein!

Daria Lehmann 2 / Jessica Mathys 1 / Maja Bricelj 1

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Herren 3. Liga, Bern 3 – Royal Bern 2
Im vorgezogenen Stadtberner-Derby trennte man sich „brüderlich“ mit einem 5:5 Unentschieden. Samuel zeigte sich weiterhin in toller Form und gab nur einen einzigen Satz ab. Lucas und Ludo hatten da schon mehr Mühe und vermochten nicht an ihre letzten Leistungen anzuknüpfen.

Diese Woche stehen mit den Spielen gegen Herzogenbuchsee und Port noch die beiden letzten Spiele auf dem Programm.

Samuel Morales 3.5 / Lucas Santucci 1.5 / Ludovic Bonvin 0

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Herren 3. Liga, Bern 2 – Wohlensee 1
Im zweitletzten Spiel der Saison gab es nochmals eine deutliche 10:0 Niederlage. Richard gegen Pierre-Alain Praplan (C6) und Lim gegen Martin Roth (C7, Elo C8) mussten sich beide ganz knapp erst im 5. Satz geschlagen geben.

Diesen Freitag geht es gegen Belp zum letzten Mal an die Platte.

Richard Husi 0 / Lim Nguon 0 / Maja Bricelj 0

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Herren 4. Liga, Bern 6 – Köniz 4
Im einen der letzten Spiele der Saison wurde leider das Saisonziel Nr. 1 vom TTC Bern verpasst, nämlich immer zu 3. anzutreten. Ein paar Stunden vor Spielbeginn musste Lukas Den krankheitshalber absagen. Ersatz konnte trotz vielen Telefonaten und WhatsApps nicht gefunden werden. Sehr schade! Kurioserweise hätte es noch fast ein WO-Sieg für Bern gegeben. Die Könizer-Mannschaft Stand nämlich bei uns in Bern vor verschlossenen Türen, während Noel und Christian in Köniz auf die Gegner warteten. Zum Glück hat ja heutzutage jeder ein Handy und so warteten die beiden Berner fairerweise, bis der Gegner nach Köniz kam. Die Spiele selber waren auf hohem Niveau und äusserst knapp. Wieso oft in dieser vermaledeiten Woche, war das Glück nicht auf Berner Seite. 3 von 4 Fünf-Sätzer gingen an den Gegner. Eine im Endeffekt deutliche 2:8 Niederlage war das Resultat.

Mit diesem leider etwas negativen Abschluss beendet die Mannschaft Bern 6 aber eine durchwegs positive Saison auf dem tollen 3. Platz. Erfolgreichster Spieler war Noel Rüttimann welcher in seiner ersten Saison in der 4. Liga sensationelle 84.21% der Spiele gewann. Hinter ihm folgen Beat (71.07%), Lukas (55.17%) und Christian (33.33%). Gut gespielt Jungs!

Noel Rüttimann 2 / Christian Griesinger 0

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Herren 5. Liga, Bern 8 – Schmitten 2
Zum letzten Auswärtsspiel ging es in die schöne Sporthalle nach Schmitten und unsere sonst so erfolgreich und frech aufspielenden Jungs wurden in allen Spielen mit der „Schupfball“ -Schlagtechnik extrem konfrontiert. Wir wollten gewinnen und konnten schlussendlich froh sein, ein Unentschieden erreicht zu haben. Es war einfach nicht unser Tag und die Jungs waren durchwegs von der Spielart überrascht und zunehmend verunsichert, mit einem einfachen Angriffsball, sich aus der „Schupfball -Umklammerung“ zu lösen. Diese nervenaufreibende Situation führte dann auch dazu, dass unsere Jungs in vier von fünf Einzelspielen im Entscheidungssatz jeweils mit hängendem Kopf vom Tisch trotteten. Sicher, das „Schupfspiel“ ist eine eher mühsame, langweilige und wenig Spass machende Spielart. Aber in den untersten Ligen werden wir damit immer wieder konfrontiert.

Im letzten Spiel empfangen unsere Young Wild Bears zuhause den Tabellenleader Niederscherli. Ob eine Überraschung drin liegt?

Bericht: Kurt Stampfli

Florian Wurm 2.5 / Marcel Zürcher 1.5 / Dominic Wüthrich 1

Matchblatt
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Damit geht eine eher „schlechte“ Woche zu Ende. Die Berner hatten in den entscheidenden Momenten, das Glück nicht auf ihrer Seite. Ob wohl schon alle gedanklich in der Saisonpause sind? Fakt ist, dass von Total 17 Fünf-Sätzer ganze 13!!! an die Gegner gingen. Konzentration! 🙂 Hopp Bärn!

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