• 10. Juli 2015
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Nach einer zum Teil mühsamen Anfahrt im stop an go Modus gab’s am Samstag zuerst eine Stärkung. Das Buffet wurde von Heidi, Rolf, Ruth und  anderen Helfern schön angerichtet. Als alle satt waren, gingen wir in die Halle, um uns bei einem Plauschturnier an der TT-Platte sportlich zu betätigen. In Zweierteams spielten wir je zwei Einzel und noch ein Doppel, das Ganze in zwei Gruppen. Zudem spielten wir im alten Zählsystem auf 21 Punkte mit je fünf Aufschlägen, was vor allem die Jungen vor gewisse Probleme stellte, da sie noch nie so gespielt haben. Aus Zeitgründen wurden die Finalspiele direkt 1. gegen 1., 2. gegen 2. usw. ausgetragen. Dies ergab am Schluss folgende Rangliste:

Rangliste:
1. Lucas Santucci / Reto Aebischer
2. Ludovic Bonvin / Ruth Hubl
3. Angelika Doster / Dave Mondol
4. Ingo Schroth / Paul Sommer
5. Günter Maetzing / Daniel Burren
6. Gerd Winterling / Sivan Ali
7. Florian Wurm / Mingqian Wang
8. Kurt Stampfli / Marianne Leuenberger
9. Otto Münzinger / Noel Rüttimann
10. Semian Ali / Lim Nguon
11. Marcos Santucci / Mohamed Arbi
12. Irene Hoppe / Regula Rüfenacht
13. Herbert / Richard Husi

Turnier

Anschliessend halfen viele Hände, die Tische zu verräumen, damit wir die Halle ziemlich pünktlich verlassen konnten. Paul lotste uns zum Hotel in Thörishaus. Nach dem Zimmerbezug und einer kurzen Erholung war es schon Zeit zum Abendessen, wo sich jeder aus der grossen Speisekarte etwas nach seinem Gusto aussuchen konnte, von Tatar bis Vater’s z’Nacht. Bis das Essen serviert wurde, waren alle am Diskutieren und sich unterhalten. Plötzlich sank der Lärmpegel deutlich – das Essen war eingetroffen (äh, was habe ich bestellt?). Als alle satt waren, machte Daniel die Rangverkündigung. Jeder erhielt ein Diplom, was bei diesen Treffen zur Tradition geworden ist. Nun gab’s noch Dessert, Kaffee oder Tee, und schon bald begaben sich die ersten nach Hause oder ins Hotelbett.

Am Sonntag morgen, nach einem ausgedehnten Frühstück, wurden wir von Paul, Ruth und Kurt abgeholt. Nun fuhren wir mit Peter als weiterem Fahrer nach Kerzers ins Papiliorama. Ich klinkte mich unterwegs aus, um meinen Götti in Kerzers zu besuchen (wenn ich schon mal in der Nähe bin). Dort trafen wir weitere Berner Teilnehmer, welche direkt hergefahren waren. Nun hatten wir drei Stunden Zeit, um uns das ganze Gelände mit den verschiedenen Hallen anzusehen. So konnte jeder dort länger verweilen, wo er wollte. Auch für einen kleinen Imbiss blieb noch etwas Zeit.

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Nun fuhren wir nach Murten. Nach einer längeren Parkplatzsuche machten wir uns auf, das Städtchen zu besichtigen. Kurt machte den Fremdenführer und wusste einige interessante Details zu berichten. Nach einer kleinen Pause, die zum Kaffeetrinken oder individueller Besichtigung genutzt wurde, begaben wir und zur Schiffsstation. Nun war eine herrliche Seerundfahrt angesagt. Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir die Fahrt sowie die Landschaft rundherum. Zurück an Land ging’s eine lange, schmale Treppe hoch zurück in die Altstadt. Bald ging’s zurück zu den Autos und von da ins Kleefeld zum Abendessen, wo wir schon sehnlichst erwartet wurden. Nach dem Essen ging’s je nach dem nach Hause oder wieder ins Hotel.

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Am Montag morgen hiess es dann Koffer packen. Nach dem Frühstück fuhren wir nach Lyss, wo wir die Steelband besuchten. Wir erhielten eine Anleitung im Umgang mit Rhythmusinstrumenten, was gar nicht so einfach war. Danach teilten wir uns auf die verschiedenen Tonlagen der „Kessel“ auf. Die Melodiestimme ging ins Freie, um ihren Teil des Stücks zu üben. Die restlichen Stimmen blieben im Lokal. Dort wurden wir Stimme für Stimme instruiert, welchen Rhythmus und welche Töne wir wie oft anschlagen sollten, um die Begleitung zu spielen. Das war gar nicht so einfach, auch wenn man sonst Musik macht. Nach einer kleinen Pause versuchten wir dann, alle Stimmen gleichzeitig zu spielen. Für den ersten Versuch und so kurze Übungszeit war das Resultat gar nicht so schlecht. Als Abschluss spielten unsere Lehrer der Band uns noch etwas vor.

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Als Abschluss gab’s noch eine Stärkung, die Barbara vorbereitet und geliefert hat. Bald machten sich unsere Gäste und auch Peter und ich auf den Heimweg, wo wir kurz vor Zürich noch in heftigen Regen gerieten. Bis dahin hatten wir das ganze Wochenende Glück mit dem Wetter.

Bericht: Marianne Leuenberger

Alle Fotos: Galerie TTC Bern

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