• 16. Juli 2012
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Wie angekündigt folgt nun mit der zweiten Woche der Sommerferien, das zweite Interview.
Unser zweiter Interviewpartner wird dabei, Richard Husi sein, welcher schon über 20 Jahre im TTC Bern ist und nächste Saison bei Bern 2 in der 3. Liga auf punktejagd gehen wird.
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Sälü Richu, vielen Dank das du dir die Zeit nimmst uns ein kleines Interview zu geben.
1. Frage Bern 2 hat letzte Saison überraschend den Aufstieg in die 3. Liga geschafft. Das Saisonziel war ja eigentlich der Ligaerhalt. Was denkst du, wieso ihr in dieser Saison so gut gespielt habt?
Der 3.-Liga-Aufstieg war zum Schluss doch eine Überraschung. Wussten wir doch bis zum letzten Spiel nicht, wie die Matches unserer Gegenspieler ausgehen. Mit gegnerischen Unterstützung konnten wir das führende Team überholen und so den Aufstieg schaffen. Die Tischtennisbegeisterung, die Moral und der Biss jedes einzelnen Spielers (Daniel Burren, Marc Weber, Michael Schlacher und Richard Husi) formte eine tolle Stimmungsmannschaft, was sich schlussendlich auf die Resultate auswirkte. Mit Michael kam in der Rückrunde noch eine tolle Verstärkung zur Mannschaft.
2. Frage Neu wird David Mondol bei Bern 2 mitspielen. In der 5. Liga hat er in 39 Spielen sagenhafte 35 gewonnen. Wie stehen seine Chance in der 3. Liga?
Die Trauben hängen natürlich in der 3. Liga etwas höher. Da David Mondol praktisch keine 4. Liga erfahrung sammeln konnte, wird das für ihn als D4-Spieler nicht eine einfache Angelegenheit werden. Auch die anderen Mannschaftskameraden inklusive meine Wenigkeit werden uns wohl die Zähne ausbeissen. Daher streben wir sicherlich den Ligaerhalt an, was enorm schwierig wird.
3. Frage Du konntest letzte Saison mit Erfolg wieder deine altbekannte Klassierung D5 zurückgewinnen. Glaubst du, dass du nach dieser Saison das erste mal als C-Spieler klassiert sein könntest?
Um ehrlich zu sein, glaube nicht daran, meine Traumklassierung = C-Spieler zu erreichen. An der Motivation fehlt es sicher nicht. Familie und Job stehen für mich an erster Stelle. Daher wird sich wohl der Trainingsfleiss in Grenzen halten. Werde mir aber Mühe geben so oft wie möglich im Training zu erscheinen, um mich dann in den Matches so richtig auspowern zu können. Vielleicht reicht es dann Ende Saison zum C-Spieler?
4. Frage Im Vergleich zur 4. Liga ist die 3. Liga logischerweise um einiges Stärker besetzt. Was glaubst du, sind die nötigen Massnahmen, um den Abstieg in die 4. Liga zu verhindern?
Wie bereits erwähnt – Ohne Fleiss keinen Preis! Gezieltes Training mit der Mannschaft, mentale Stärke, Zusammenhalt im Team und etwas Kampfglück sind wohl die richtigen Zutaten zum Ligaerhalt.
5. Frage Mit Marc Weber hat Bern 2 wohl den trainingsfleissigsten aller lizenzierten Spieler im Team. Wie glaubst du, stehen die Chancen für Marc, in der 3. Liga Fuss zu fassen?
Marc wird es sicherlich Spass machen, in der 3. Liga mit uns spielen zu dürfen. Am Trainingsfleiss fehlt es bei Marc sicherlich nicht. Wenn er sich mental noch verbessern kann, öffnen sich für ihn sicherlich auch die C-Pforten.
6. Frage Was sind deine persönlichen Ziele in der nächsten Saison?
Mit einer tollen Mannschaft unfallfrei den Ligaerhalt zu schaffen! Als Kassier des TTC Bern, würde es mich freuen, wenn alle Mitglieder ihren Beitrag fristgerecht bezahlen, ohne Mahnungen zu verschicken und beim Jahresabschluss keine Debitorenverluste schreiben zu müssen.
7. FrageSeit einigen Jahren bist du unser Kassier im Verein. Was macht einen guten Kassier aus?
Diese Frage musst du nicht mir stellen. Dies müssten die Mitglieder des TTC Bern beantworten. Ich denke, das die Qualität eines guten \\\\\\\”Kässeliführers\\\\\\\” darin liegt, das Budget im Auge halten, exaktes und sorgfältiges Arbeiten beim Verbuchen der Belege und beim Abschluss die Kollegen des Vorstandes frühzeitig einzubeziehen. Wenn dann zu guter Letzt für den Verein ein Gewinn resultiert, kann der Kassier für die kommende HV zufrieden sein.
8. FrageViele Vereine haben Probleme ihre Vorstandsposten zu besetzen. Auch wir hatten vor einigen Jahren diese Probleme. Wieso wollen immer wie weniger Leute solche ehrenamtlichen Aufgaben übernehmen?
In der heutigen Konsumwelt gibt es wohl immer weniger Vereinsmitglieder, die ein Ehrenamt in einem Vorstand übernehmen wollen. Nehmen ist seliger als geben! Zudem sind viele Leute heute in mehreren Vereinen tätig, wo halt die Zeit für Vorstandsarbeit fehlt. Arbeitswelt und Familie stehen in unserer schnelllebigen Zeit an erster Stelle. Der TTC Bern kann stolz sein, eine so tolle Präsidentin mit ihren VorstandskollegInnen zu haben, der einwandfrei funktioniert.
9. FrageDu bist nun seit über 20 Jahren im TTC Bern, was denkst du wie die Zukunft vom Verein aussieht?
Mit so einem tollen Mitgliederaufschwung bei den Erwachsenen und dem Aufstieg in die 3. Liga sieht die Zukunft für den TTC Bern sicher gut aus. Vielleicht kommen wieder ehemalige TTCB Spieler ins Kleefeld zurück. Bei der Jugendabteilung dürften vermehrt Anstrengungen unternommen werden, den Bestand zu erhöhen. Ich möchte es nicht unterlassen, unsere tolle Präsidentin Ruth Hubl zu erwähnen welche bestrebt ist, das Beste für unseren Verein zu leisten, damit das Weiterbestehen gesichert ist. Finanziell steht der TTC Bern auf gesundem Fundament.
10. FrageMöchtest du unseren Vereinsmitgliedern und Anhängern da draussen noch etwas sagen?
Ich wünsche allen eine tolle Saison 2012/13. Möge der Bessere gewinnen! Bleibt gesund und haltet dem Tischtennis Club Bern die Treue!
Vielen Dank für das Interview und viel Glück in der neuen Saison!

(News vom 16.07.2012)

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